26.02.2026 | Manuel Marsch

Von Fröschen mit Warnweste und recyclebaren Fahrrädern, wie man Mitarbeitende leichtgewichtig an die KI-Nutzung ranführt

Viele Mitarbeitende in Firmen sowie private Internetnutzer haben Zugriff auf unterschiedliche KI-Tools, wie Microsoft Copilot, ChatGPT oder Google Gemini, doch in den seltensten Fällen erhöhen sich dadurch die Gewinne oder der Umsatz der Unternehmen beim KI-Einsatz.

Während einzelne Mitarbeitende schon für die Optimierung ihrer persönlichen Aufgaben KI einsetzen, haben viele Mitarbeitende noch großen Respekt oder fehlende Kenntnisse, um KI-Tools intensiv zu nutzen.

Genau für diesen Zweck haben die beiden KEGON-Consultants und KI-Spezialisten Svenja Suhre und Manuel Marsch den KEGON KI-Kickstart Workshop entwickelt.

Mit vielen spielerischen Elementen werden die Teilnehmenden leichtgewichtig an die Themen „KI-Verständnis“, „KI-Historie“ und „Allgemeine KI-Konzepte“ herangeführt, bevor anhand von drei aufeinander aufbauenden Prompting-Wettbewerben mehrere Gruppen mit KI-Unterstützung schnell ein neues Produkt mit Marketing-Slogan, Produktankündigung und Werbeplakat entwickeln. Neben der Kreativität der KI wird hier rasch die Entdeckungsfreude der Teilnehmenden geweckt, da sehr schnell die neuen Produktideen, wie z.B. „Warnwesten für Frösche in der Dämmerung“ sowie ein recyclebares Fahrrades entstehen.

Nach einem kurzen Recap über „gute und schlechte Prompting-Techniken“, gehen die Trainer auf die Gefahren, die KI-Ergebnisse mit sich bringen, wie ein Bias (Vorprägung) bei den trainierten Daten sowie Halluzinationen (“Erfinden von unwahren Inhalten”) ein.
Ein Aha-Erlebnis der Teilnehmenden beim letzten KI-Workshop war ein Prompt für ein Bild einer Familie im Auto auf dem Weg in den Urlaub. Bei gängigen KI-Systemen werden stets hellhäutige, mittelalte Eltern mit 2 Kindern im Schulalter dargestellt. Dies ist definitiv nicht repräsentativ für die Weltbevölkerung.

Auch rechtliche Rahmenbedingungen, die insbesondere in Unternehmen für die KI-Nutzung gelten, wie die DSGVO, die EU KI-Verordnung oder das Urheberrecht werden betrachtet und anhand praktischer Anwendungsfälle erklärt.

Nachdem die Teilnehmenden einen guten Einblick in erste KI-Tools und deren Anwendung finden, werden wiederkehrende (oft langweilige) Routinetätigkeiten im Arbeitsalltag identifiziert und mit der Kreativität und dem Wissen der Gruppe in KI-Use Cases umgewandelt.
Dabei kommt schnell die Erkenntnis, dass heutzutage niemand mehr in mehrstündiger manueller Arbeit Folien für wichtige Meetings händisch erstellen muss, sondern Microsoft Copilot in Powerpoint nach kurzer Informationsrecherche innerhalb von wenigen Minuten eine erste Powerpoint-Version erstellen kann, die dann in wenigen Minuten fine-getuned werden kann.

Nach lockeren 6 Stunden mit einer bunten Mischung aus unterschiedlichen Themenbereichen der KI mit vielen Interaktionen und analogen Elementen, fühlten sich alle Teilnehmenden des KI-Workshops gut zum Thema „KI“ im Arbeitsalltag abgeholt und brannten alle darauf am nächsten Tag schon das neu Erlernte direkt selbst umzusetzen.
Insbesondere die lockere Atmosphäre und leichtgewichtige Vermittlung der Informationen im Trainingsraum wurde von den Teilnehmenden gelobt, da auch so gut wie keine Powerpoint-Folie gezeigt wurde.

KEGON bietet diesen Workshop sowohl öffentlich als auch firmenintern in Präsenz oder online an. Jetzt mehr erfahren.